Stress und Krisen emotional gut meistern mit emotionaler Intelligenz

Wie Du mit emotionaler Intelligenz besser durch KRISEN kommst

Einsamkeit, Angst vor eigener Ansteckung oder der Ansteckung eines geliebten Menschen, Kurzarbeit, finanzielle Sorgen bis hin zu Existenzängsten. Die Liste der durch die aktuelle Krise ausgelösten Emotionen ist lang.
Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung und Ohnmacht, um nur einige zu nennen, sind völlig normale Reaktionen Deines Gehirns. Sicher gehört mittlerweile auch bei einigen Neid dazu. Neid auf diejenigen, die von solch furchtbaren Situationen sogar noch profitieren.
Im Folgenden Beitrag möchte ich mit Dir teilen, wie emotionale Intelligenz Dir im Umgangs mit dem, was nun mal unmittelbar da ist und nicht geändert werden kann, helfen kann. Die einzelnen Phasen kann ich hier nur ganz grob beschreiben. Trotzdem dienen sie Dir sicher als Anregung, Dich etwas bewusster mit Deiner aktuellen Situation auseinanderzusetzen und Dich somit aus einer vielleicht sonst drohenden, negativen „Gedanken-Spirale“ befreien zu können.

Anmerkung vorab:
Dein Gehirn verbraucht ca. 20% Deiner Energie. Im Ruhezustand! Also dann, wenn alles in Deinem Leben so halbwegs normal läuft. „Normal“ hat es gerne. Die o. g. Umstände und Emotionen versetzen es jedoch in höchste Aufregung, in Chaos, oft sogar in einen „Panik-Zustand“. Kein guter Zustand, um Krisen zu meistern!

Schritt 1:
Lass die Emotionen einfach mal raus!

Natürlich, bitte, nicht an anderen! Es sei denn, Du hast einen sehr vertrauten Menschen an Deiner Seite der Verständnis hat. Geh z. B. in den Keller, in einen Raum, in dem Du andere nicht störst. Und dann kotz einfach mal ab, schreie, heule, jammere oder schlage einen vielleicht vorhandenen Sandsack windelweich. Die Emotionen sind da. Sie zu unterdrücken, wie viele Menschen es im Verlauf der Erziehung antrainiert bekommen, kann auf Dauer schädlich sein und krank machen. Also erlaube Dir, sie einfach mal rauszulassen.
Eine erste, kleine Befreiung für das teilweise Chaos in Deinem Gehirn!

Schritt 2:
Akzeptiere KRISEN, akzeptiere Deine Emotionen

Zugegeben. Das ist schwer. Aber schon der Gedanke daran, der Versuch ist wertvoll.
Die Krise ist da. Punkt. Du kannst sie nicht „wegschnippen“. Punkt.
Du hast unangenehme Gefühle/Emotionen. Du hast sie vielleicht schon im ersten Schritt mal rausgelassen. Trotzdem sind sie ja dann nicht komplett weg. Sie sind da und sie gehören zu Dir, zu uns Menschen. Dafür brauchst Du Dich nicht zu schämen!
Angst und Zweifel z. B. sind sogar, wenn Du mal genau darüber nachdenkst, richtig wertvolle Emotionen! Wie oft schon haben sie Dir in der Vergangenheit den Hintern gerettet, vielleicht sogar das Leben? Unter diesem Aspekt betrachtet gelingt es Deinem Gehirn sicher, Angst, Zweifel & Co nicht mehr als ganz so bedrohlich zu betrachten und es kann sich noch ein bisschen mehr entspannen.

Schritt 3:
Mach eine Bestandsaufnahme

Das Rauslassen und das Akzeptieren der Emotionen hat Dein Gehirn definitiv schon ein bisschen befreit. Jetzt ist es an der Zeit, eine bewusste Bestandsaufnahme der Situation zu machen. Am besten schriftlich.
Liste nackte Zahlen und Fakten auf. Schreib auf, was Deine drängendsten Probleme sind. Wo genau siehst Du Gefahren? Was genau belastet Dich am meisten? Welche Fragen hast Du? Und – was fühlst Du bei all dem?
Dein Gehirn braucht Klarheit um Energie zu sparen und somit Platz für neue Gedanken schaffen zu können. Aufschreiben befreit und schafft Platz.

Schritt 4:
Zeit für die wesentlichen Fragen

Rauslassen, akzeptieren, Bestandsaufnahme. Du spürst, wie sich das Chaos der Gedankengänge schon etwas strukturiert hat.
Zeit, Dir wesentliche Fragen stellen zu können. Am besten ebenfalls schriftlich.
Z. B.:

  • Was kann mich jetzt stärken?
  • Vielleicht ein gutes, gesundes Essen? Ein heißes Bad?
  • Wer kann mir helfen?

Mir hilft da z. B. eine Meditation immer wieder. Frag Dich, was Dir gut tut, was Dich stärkt.
Wer kann Dich unterstützen, verständnisvoll, vertrauensvoll, mental und vielleicht, falls nötig, finanziell?
Schau, wer Dir in den Kopf kommt. Das kann die beste Freundin, der beste Freund sein. Ein Familienmitglied. Bei extrem großen Herausforderungen vielleicht aber auch, eine echte Empfehlung von mir, eine Therapeutin, ein Therapeut oder professionelle Coaches.

Zusatz-Tipp:

Sicher hast auch Du, rückblickend, schon viele, teils extrem unangenehme Lebenssituationen gemeistert. Erinnere Dich. Welche Deiner ganz eigenen Stärken haben Dich damals mit aus dem Schlamassel gezogen? In Dir steckt so viel mehr, als Du es aktuell vielleicht glauben kannst!
Befrage Deine vorhandenen, inneren Kräfte. Oft sind es Deine weisesten Ratgeber jetzt, wo der Kopf wieder etwas freier ist.

Resümee

Emotionen kommen und Emotionen gehen auch wieder. Sie in dem Moment, in dem sie Dich gefühlt völlig übermannen einfach mal „rauszulassen“ ist für Dich vielleicht ein suspekter Tipp. Schließlich lernen wir von Kindheit an leider, vor allem wir Männer, uns nicht „gehen zu lassen“. Sich ätzend anfühlende Emotionen gar einfach mal „akzeptieren“ zu sollen klingt vielleicht sogar richtig schräg für Dich. Schließlich willst Du sie doch so schnell wie möglich loswerden. Tatsächlich aber, so meine Erfahrung, ist diese Abfolge die perfekte Basis für die Schritte 3 und 4.
Deine Emotionen zu unterdrücken oder gar zu versuchen, sie vor Dir selbst zu verleugnen ist – mit Verlaub gesagt – echte Selbstverarschung und sorgt für ständiges Chaos in Deinem Gehirn. Es ist ja nicht doof. Es sucht permanent nach Kohärenz, also nach Ausgeglichenheit um wertvolle Energie sparen zu können. Wenn Du versuchst, ihm tatsächlich vorhandene Emotionen „auszureden“, wird es Dir nicht glauben. Die Folge: Es ist viel zu wirr als das es in Ruhe eine Bestandsaufnahme machen könnte. Geschweige denn sich mit wesentlichen und hilfreichen Fragen zu beschäftigen und somit neue Wege gehen zu können.
Emotionen rauslassen und akzeptieren ist ungewohnt und oft echt nicht leicht.
Aber es lohnt sich. Versuch diesen emotional intelligenten Weg und spüre, wie gut er Dir tut.
Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und Freude beim Ausprobieren meiner 4 Schritte sowie natürlich den von mir schon so oft erlebten Erfolg bei der Umsetzung!
Bleib gesund und werde zuversichtlich!

Herzliche Grüße
Dein Coach007 | Stefan Biggeleben
aus dem MI6 der Softskills im Rheinland

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Blogbeitrag

Mit E.I. besser durch dIE Pandemie

Den Lockdown emotional gut meistern mit emotionaler Intelligenz

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und Ohnmacht…

Tipp 3

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Weihnachtsfeier Tipps für Azubis

Weihnachtsfeier Tipps für Azubis

Die betriebliche Weihnachtsfeier
Tipps für Azubis und junge Teammitglieder nach den Empfehlungen des AUI

10 Tipps für Dein gutes Gefühl der Sicherheit bei der kommenden Betriebs-Weihnachtsfeier

Du möchtest die Tipps gern als PDF an Deine Azubis versenden?
Gerne! schick uns kurz eine Mail an:

moneypenny@coach007.de 

Einladung

Überlege Dir sorgfältig, ob Du eine Einladung zur Firmen- oder Abteilungs-Weihnachtsfeier ablehnst denn das könnte Dir als Desinteresse, Arroganz oder gar als mangelnde Teamfähigkeit ausgelegt werden. Eine eventuelle Absage sollte triftige Gründe haben und deutlich/ehrlich kommuniziert werden.

Pünktlichkeit ist angesagt

Überlege frühzeitig, wie Du zur Feier kommst (und natürlich – falls Du Alkohol trinken möchtest – wie Du wieder nach Hause kommst). Bus? Straßenbahn? Auto? Fahrrad?
Zu spät kommen ist unhöflich und es ist für eventuelle Abläufe des Abends (Rede/Beginn Essen) unschön, mitten rein zu platzen. Also plane Deine Anreise frühzeitig um etwa 5 Minuten vor Beginn da sein zu können. Und achte auf die Wetterlage! Ein Regenschirm oder Regenklamotten schützen Dein Outfit und können sicher an der Garderobe abgegeben/abgelegt werden.

Aktuelle Corona-Maßnahmen

Egal, wo gefeiert wird – bitte halte Dich definitiv an die in Eurem Bundesland geltenden bzw. von den Einladenden formulierten Vorgaben! Sicher ganz wichtig: nimm auf jeden Fall Deinen Mund-Nase-Schutz mit (oder wie man in Köln sagt: Deine „Schnüss-Gardine“).

Kleidung

Zieh Dich dem Anlass oder der herausgegebenen Empfehlung gemäß an. Sollte letztere fehlen und deshalb Unsicherheit zum gewünschten Kleidungsstil auftauchen, ist eine vorherige Nachfrage bei den Zuständigen die klügste Lösung.

Sitz- oder Tischordnung

Wenn es eine Tisch- oder Sitzordnung gibt, halte Dich, bitte, daran. Oft wird eine solche deshalb erstellt, um „Klüngel“ derer, die sowieso immer zusammenhocken, zu vermeiden.
Eine Weihnachtsfeier dient neben anderem nämlich auch dem besseren Kennenlernen der anderen Firmenangehörigen.

Gesprächsthemen

Vermeide Gespräche über Arbeitsabläufe, alles Innerbetriebliche sowie Geschäftliches
ganz allgemein. Die Kunst des Small Talks – des kleinen, leichten Gesprächs – ist bei solchen Anlässen gefragt. Dazu zählen weder interner Klatsch und Tratsch noch alle sonst bestehenden Small-Talk-Tabus unter relativ Fremden – etwa Krankheit, Tod, Religion, Geld und Besitz, Politik, ethnische Fragen. Stattdessen bietet sich Unverfängliches an wie Kunst, Literatur, Theater, Kino, die bevorstehenden Feiertage oder Urlaub sowie Hobbys ganz allgemein.

Alkohol

„Schaut mal. Ich vertrage mehr als die alten Hasen!“ ist komplett fehl am Platz!
Wenn Du etwas trinkst, dann schätze bitte auch Deine Alkoholverträglichkeit richtig ein.
Es ist in der Regel wenig Image fördernd, wenn dank großzügig zur Verfügung gestellter alkoholischer Getränke Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden, die Grenzen anderer oder die des guten Geschmacks überschreiten. Dazu zählen zum Beispiel unerwünschte Flirtversuche, die schnell als unliebsame oder plumpe Anmache empfunden werden können. Distanzlosigkeit ist grundsätzlich in jeder Form – etwa auch beim Tanzen – ein Fettnäpfchen erster Güte.

Duzen auf der Weihnachtsfeier?

Eine lockere Feier, alle sind gut drauf? Trotzdem: sei vorsichtig mit „Verbrüderungs- und Duz-Arien“. Oft wird die am nächsten Morgen herrschende Katerstimmung noch dadurch verschlimmert, dass es entweder peinlich wird, plötzlich Vorgesetzte duzen zu sollen. Oder weil völlig unklar ist, ob ein solches Angebot überhaupt ernst gemeint war. Generell gilt auch bei einer Weihnachtsfeier, was innerbetrieblich für ein Duz-Angebot stets Bestand hat: Das Recht dazu steht immer Vorgesetzten zu.

Bis zum (bitteren) Ende?

Viele glauben, sie müssten „den Laden abschließen“ um cool zu wirken. Das ist klarer Quatsch! Im Gegenteil. Gerade wenn am nächsten Tag wieder „Dienst“ angesagt ist zeigst Du Verantwortungsbewusstsein, wenn Du nicht zu den letzten gehörst. Wobei direkt nach dem Essen zu gehen natürlich auch nicht höflich ist. Solltest Du die Feier aus zwingenden Gründen erheblich eher als die anderen Firmenmitglieder verlassen (müssen), erkläre das am besten sowohl Deinem Kollegium als auch Deinen Vorgesetzten gegenüber.

Beim Verlassen

Bedanke Dich bei allen für einen schönen Abend und gute Gespräche! Und:
Eine Weihnachtsfeier ist oft aufwendig in der Organisation, recht kostspielig und auf jeden Fall nicht selbstverständlich! Ein „Extra-Dankeschön“ an Organisierende und Vorgesetzte ist also definitiv angesagt – und wird als höflich wahrgenommen.

Viel Freude bei Deiner nächsten Weihnachtsfeier!

Herzliche Grüße aus dem MI6 der Soft Skills im Rheinland!
Dein Coach007 Stefan Biggeleben

Kommunikation mit Maske

Kommunikation mit Maske

Maskenpflicht in Corona-Zeit

Zwischenmenschliche Kommunikation mit Maske

„Möften fie nbarzln omikarte?“
Häh!?
Gut. In dieser Situation – an der Kasse des Supermarktes meines Vertrauens – hatte mein Gehirn sich den Satz der Kassiererin schnell gebastelt: „Möchten Sie in bar zahlen oder mit Karte?“. Das war einfach.
Aber in vielen, alltäglichen Situationen fehlt es unseren Gehirnen an situationsbedingten Zusammenhängen die helfen, unser maskiertes Gegenüber so richtig zu verstehen.
Willst Du hinter Deinem „Schalldämpfer“ gut verstanden werden?
Dann folgend ein paar ganz kleine Tipps:

1
Sprich lauter als sonst.

Tu innerlich einfach so, als würdest Du einer größeren Gruppe von Menschen etwas erklären wollen.
Deine Maske fungiert als Schalldämpfer und den gilt es halbwegs zu überwinden.

2
Richte Deinen Kopf immer zu Deinem Gegenüber aus.

Schalldämpfer UND den Kopf nach rechts oder links drehen erschwert die Verständlichkeit.

3
Sprich langsam und viel deutlicher als üblich.

Schalldämpfer UND nuscheln ODER/UND schnell reden = HÄH?
Gut. Hier könnte die hinter der Maske ja etwas schwierigere Atmung automatisch für etwas mehr Langsamkeit sorgen. Aber trotzdem:

4
Übe das Atmen

,das langsame und deutliche Sprechen gern mal vor dem Spiegel.
Und auch wenn es Dir komisch vorkommt > ziemlich laut! Denn Du hörst Dich selbst lauter als Dein Spiegelbild.

5
LMAA! Bzw. LIAS!

Lächle mehr als andere bzw. lächle intensiver als sonst. Je breiter Dein Lächeln umso eher wird es vom Gegenüber wahrgenommen. Wo? Na um Deine Augen herum! Die lächeln nämlich mit und machen Dich sympathisch!
In diesem Sinne formuliere ich jetzt meinen Abschlusssatz ganz
LAUT UND DEUTLICH:

ACHTET EURE MITMENSCHEN IM ALLTAG, SPRECHT LAUT UND DEUTLICH UND NATÜRLICH:
BLEIBT ALLE BITTE GESUND UND ZUVERSICHTLICH!

Herzliche Grüße aus dem MI6 der Soft Skills im Rheinland!
Euer Coach007 Stefan Biggeleben

Azubis heute

Azubis heute

Mein Gastbeitrag im Magazin des BVMW, Sept. 2019

Azubis fehlt es an Sozialkompetenz!?

Wir stellen fest, dass sich auch unser Schulsystem nicht in der wünschenswerten Form und Geschwindigkeit den neuen, der Digitalisierung geschuldeten Anforderungen anpassen konnte. Die Quittung: Auszubildende, denen es laut Umfragen nicht nur an Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift (auch WhatsApp & Co sei Dank!), Grundrechenfähigkeiten (ist Integralrechnung wirklich so wichtig fürs Leben?) und Allgemeinwissen, sondern vor allem auch an der reinen Sozialkompetenz fehlt.

Überforderte Eltern und ein Schulsystem, das treu den 1980ern verpflichtet scheint, sind offenbar keine gute Basis zur Vermittlung von Werten wie Pünktlichkeit, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein oder den im Berufsleben so wichtigen, einfachsten Umgangsformen. Von Werten also, die trotz der immer rasanteren Entwicklung unserer Arbeitswelt immer wichtiger werden.
Was tun? Geben wir Nachhilfe in Mathe, Deutsch, Sozialkompetenz oder Umgangsformen. Intern, oder mit externer Hilfe. Die jungen Menschen können am wenigsten für die aktuelle Situation. Sie brauchen Hilfe.

In eigener Sache:
Hilfe, bei der ich Unternehmen mit meinem einzigartigen Konzept AZUBI ROYALE gern unterstütze!
Herzliche Grüße aus dem MI6 der Soft Skills im Rheinland
Dein Coach007 Stefan Biggeleben

Sie haben Interesse an einem Gastbeitrag für Ihr Magazin, Ihre Zeitung?
Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Wertschätzung durch Handschriftliches

Wertschätzung durch Handschriftliches

Wertschätzung durch Handschriftliches!

Eine Empfehlung des Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

Der „Tag der Handschrift“ – er lebe hoch!

1977 in den USA initiiert, hat er inzwischen nicht nur Deutschland erreicht. Er dient mittlerweile auch dazu, vor dem „Verlust eines Kulturguts“ oder dem „Unvermögen vieler Kinder, die kaum noch richtig mit der Hand schreiben können“, zu warnen. Zusammenhänge zwischen der Förderung der Feinmotorik beim Schreiben und deren positiven Auswirkungen auf die geistigen Fähigkeiten von Kindern wurden erkannt. Plädoyers pro Handschrift gibt es in großer Zahl. Und allen Unkenrufen zum Trotz, die bereits deren Aussterben beschreien, gibt es in Deutschland noch sehr viele Menschen, die sich über Handschriftliches, zum Beispiel einen solchen Brief, sehr freuen – und zwar längst nicht nur Angehörige der älteren Generation!

Kein Wunder. In der heutigen Zeit, in der unter anderem auch persönliche Mitteilungen in der Regel per E-Mail oder Kurznachricht gesendet oder in sozialen Netzwerken gepostet werden, drückt ein handgeschriebener Brief besondere Wertschätzung aus. Deshalb lohnt es sich bei vielen Gelegenheiten, darüber nachzudenken, ob eine Karte oder ein Brief die bessere Wahl ist als eine elektronisch verschickte oder irgendwo „gezwitscherte“ Nachricht.

Genau genommen braucht es dafür keinen besonderen Anlass. Auch ein „Einfach-nur-so-weil-ich-an-Dich-denke-Brief“ erweckt handgeschrieben mit ziemlicher Sicherheit Freude. Doch in bestimmten Situationen bietet sich ein solches Schreiben noch mehr an.
Beispiele:
bei Oster- oder Pfingstgrüßen, bei Dank- oder Entschuldigungsschreiben, Weihnachts- oder Neujahrspost, Gratulationen zu Anlässen wie (runden) Geburtstagen, (Arbeits-)Jubiläen, Familienfesten, etwa Verlobung, Hochzeit, Silberhochzeit, goldene Hochzeit, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe und Ähnlichem.

Sei Dir gewiss: Mit jedem handgeschriebenen Brief zeigst Du erhöhte Wertschätzung für die Empfangsperson, eben weil er mehr Zeit braucht, keinen Fehler zulässt – da er ja nicht, wie am PC, zu verbessern ist – und Du zusätzlich auch Mühe investiert hast. Das empfinden viele Menschen heutzutage wie ein „kleines Geschenk“.

Also – schreib mal wieder – mit der Hand!

Herzliche Grüße aus dem MI6 der Soft Skills im Rheinland
Dein Coach007 Stefan Biggeleben